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tr5 Ausgabe 09/2008    |    Archiv Kontakt Redaktion   |    Kontakt Anzeigenabteilung tr5
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August Breininger

Kultur
Schlagzeilen

Kultkalender "Erotische Steine"

Breiningers Theatersommer

August Breiningers Theatersommer:
Resumee

Begonnen hat der österreichische Theatersommer traditionellerweise natürlich in Baden mit drei Premieren, die alle zum Publikumsrenner geworden sind . „ Schön ist sie Welt“ von Lehar in der Neueinrichtung von Herzl - Breznik wurde zum größten Erfolg und war schon beim Start überbucht. Nach und nach holten aber „Der Vogelhändler“ von Zeller in
der Inszenierung Susanne Sommers und das Musical „Les Miserables“ (ausnahmsweise im Stadttheater wegen Platzmangels in der Sommer-arena),ebenfalls eine Herzl - Inszenierung, zügig auf und schlossen mit hoher Auslastung ab.

kultur
Thomas Sigwald (Vogelhändler Adam), Katja Reichert (Christel)

Am 9. Juli hatte Verdis sinnliche Oper „La Traviata“ im Römersteinbruch ST.MARGARETHEN Premiere. Intendant Wolfgang Werner und der häufig im Burgenland und österreichweit inszenierende Badener Intendant Dr. Robert Herzl stellte trotz größter zeitlicher Inanspruchnahme ( Baden, Margarethen und Gmunden !) perfekte große Oper auf die riesige Bühne, die 52 mal insgesamt 200.000 Besuchern künstlerische Opulenz bei gleichzeitiger Intimität vermittelte.So wollen Opernfreunde dieses Genre sehen .

Harald Serafins Seefestspiele MÖRBISCH boten heuer mit dem „Weißen Rössl“inhaltlich wie besetzungstechnisch ein revuehaftes Cross- over - Programm, welches , wie Margarethen übrigens auch, wert war, auch in den Zweitbesetzungen betrachtet zu werden.Sie liefen trotz Fernsehübertragung am Premierentag, bis Ende August bei meist vollen Tribünen.

Ein gewagtes, aber gelungenes Experiment startete Ernst Neuspiel mit dem neuen Musical „Tutanchamun“ im grünumrankten Piestingtal am Schauplatz der früheren Raimund -Festspiele Gutenstein, nachdem deren Intendant E.W.Marboe seinen Biedermeier -Zyklus mit allen Dramen des Vormärz - Klassikers vollendet und damit auch filmisch für die Nachwelt dokumentiert hat. .Schöne Stimmen in schönen Körpers junger Darsteller waren jedenfalls bei der Welturaufführung des Ägypten - Musicals am Werk.

Im Stadttheater Berndorf setzte Felix Dvorak seine volkstümlichen Sozialdramen mit „Kirchfeld“ fort, einer Neubearbeitung des Anzengruber - Stoffes und bereitet für 2009 die Komödie „Pension Schöller „ vor.

Die ganz große Überraschung im iederösterreichischen Festspielreigen bietet aber wieder einmal die Bühne „Thalhof” bei Reichenau ,die mit bescheidener Ausstattung und höchster Qualität drei Einakter aus Schnitzlers Anatol - Zyklus und Bernhards „Vor dem Ruhestand“, beides unglaublich gut von Helga David inszeniert, höchsten Ansprüchen genügen und keinen Vergleich zu scheuen brauchen.

Ein Blick noch nach Bad Ischl zu den Lehar - Festspielen, wo Intendant Michael Lakner heuer mit Straußens „Zigeunerbaron“ und mit Lehars „ Zarewitsch“ aufwartet. Völlig verschieden angelegte Inszenierungen zweier Operettenklassiker sorgen für verschiedene Aspekte , aber interessierte Akzeptanz beim Publikum, das auch die Qualität
der Betreuung, des Rahmenprogramms und der Musik schätzt. Sehens - und hörenswert .
Zum Abschluß unserer kulturellen Österreich - Rundreise beleuchten wir noch das Wiener Schlosstheater Schönbrunn, wo unter der Intendanz von Martin Turba unter der Regie von Volker Vogel im August fast täglich die „Fledermaus“ mit durchwegs jungen Kräften sehr ambitioniert und erfrischend unkonventionell gegeben wurde.Beachtlich dabei ist, dass „unsere“ Frauke Schäfer neben ihrem Engagement als erste Sängerin in “Schön ist die Welt“ etwa sechsmal in Wien als Rosalinde
eingesprungen ist und beide schwierigen Sopranpartien mit Witz und Stimme meisterte.
Soweit meine heurige Landpartie zu einigen Sommerbühnen Österreichs, deren es bekanntlich noch viel mehr gibt und auch künftig geben wird.Denn in unserem Land wird im wahrsten Sinn des Wortes f e s t g e s p i e l t !

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